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Kinotipp: „Leanders letzte Reise“
11.09.2017 - 14:39

Wie gut kennen wir eigentlich unsere Großeltern? Welche Ziele und Sehnsüchte hatte eine Generation, deren Jugend vom zweiten Weltkrieg geprägt wurde?

Im neuen Kinofilm LEANDERS LETZTE REISE der ab den 21. September in die deutschen Kinos kommt, stellt sich der 92-jährige Eduard, Leander den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit. Nur zögerlich öffnet sich der verbitterte Alte seiner ebenso störrischen Enkelin, die ihn unfreiwillig auf diesem Trip begleitet:

Alles beginnt mit dem Tod von Eduards Frau. Heimlich packt der eigensinnige Rentner seine Koffer und haut ab. Gerade noch rechtzeitig trifft seine Enkelin Adele am Bahnhof ein, um ihn im Auftrag ihrer Mutter aus einem Zug Richtung Kiew herauszuholen.

Während sie noch streiten, fährt der Zug los. Und da Adele den alten Mann nicht allein in die von Kriegswirren geplagte Ukraine fahren lassen will, muss sie die Reise wider Willen gemeinsam mit ihrem Opa antreten.

So erfährt Adele endlich auch den wahren Grund der Reise: Eduard will seine verlorene Liebe wiederfinden, die er als junger Wehrmachtsoffizier in der Ostukraine zurücklassen musste. Auf der Suche nach Svetlana stoßen sie auf alte KGB-Akten, die weitere brisante Details aus Eduards gut gehüteter Vergangenheit aufdecken:

LEANDERS LETZTE REISE ist ein berührendes Roadmovie, in dem sich Jürgen Prochnow und Petra Schmidt-Schaller einen pointierten Schlagabtausch liefern. Dabei wird Eduards persönliches Schicksal geschickt mit deutscher Geschichte und aktueller osteuropäischer Politik verknüpft. Der Film schafft es so auf unterhaltsame Weise, eine Brücke zwischen deutscher Vergangenheit und dem aktuellen Ukrainekonflikt zu bauen und den Dialog zwischen Alt und Jung neu zu beleben.

Ob Eduard am Ende seine Svetlana doch noch findet, das erfährt ihr im Film LEANDERS LETZTE REISE, ab den 21 September 2017 im Kino.

Quelle: radionews.de






Chepper


gedruckt am 22.10.2017 - 08:36
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