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Prozess um tödliche Gewaltorgie im Sechser-Zimmer
12.09.2017 - 20:17 von Chepper


Nach dem Mord des Sqeezer Sängers Jim Reeves im Februar 2016 in einen Hostel in Berlin beginnt nun nun der Prozess gegen seine Zimmergenossen, diese hatten ihn wohl zu Tode gequält. Jim Reeves der u.a auch als Model und Musikproduzent tätig wahr hatte mit der Eurodance Gruppe Sqeezer in den 90er Jahre Mega Erfolge mit den Hits ,,Blue Jeans und ,,Tamagotchi''. Die Gruppe selbst bestand 1995 bis zu seinen Tod 2016. Mitte der 2000er hatte die Gruppe eine Pause eingelegt.

Angeklagt sind ein 23 sowie ein 30jähriger Mann die den 47 jährigen Sänger und Musikproduzent grausam umgebracht haben sollen. Der Grund sei Hass auf Schwule. Für die Verhandlung sind 10 Prozesstage gepland, den beiden Angeklagten droht eine Lebesnlange Freiheitsstrafe.

Reeves wurde den Ermittlungen und dem Obduktionsergebnis zufolge in der Nacht zuvor gefoltert – unter anderem wurde er mit einem länglichen Gegenstand vergewaltigt. Der Musiker starb qualvoll an seinen inneren Verletzungen. So massive Grausamkeit erlebe man selten, hieß es aus der Justiz zu dem Fall. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die mutmaßlichen Täter aus schwulenfeindlichen Motiven gehandelt haben. Die Angeklagten behaupteten demnach, sie hätten sich durch eine angebliche Anmache gestört gefühlt.

An dem Prozess nehmen auch zwei Schwestern des Musikers als Nebenklägerinnen teil, eine von ihnen ist Shary Reeves, sie wurde als TV-Moderatorin von „Wissen macht Ah bekannt.
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